Sommer

Rosé oder Aperol Spritz?
Die ehrliche Rechnung.

Engel & Flamme · 4 Min. Lesezeit
Hand hält ein facettiertes Glas Rosé im warmen Abendlicht, leichter Sommerabend statt Aperol Spritz
Orange ist laut. Rosa ist entspannt.

Wir haben nichts gegen Aperol. Wir haben nur mal nachgerechnet.

Erstmal Respekt, wo Respekt hingehört. Der Aperol Spritz hat etwas geschafft, wovon jedes Getränk träumt: Er ist das Symbol für Sommer geworden. Orange leuchtet auf jedem zweiten Tisch, und das erste Glas auf der Terrasse fühlt sich jedes Mal ein bisschen nach Urlaub an. Diese Momente lieben wir auch. Ehrlich.

Aber irgendwann am Abend, meistens so beim dritten Glas, lohnt sich ein Blick hinter das schöne Orange. Denn der Spritz ist ein Likör-Drink, und Likör heißt vor allem eins: Zucker. Wir haben die beiden Sommer-Kandidaten deshalb nebeneinandergestellt. Kein Bashing, nur Zahlen und ein bisschen Erfahrung.

Die Tabelle, die Instagram nicht zeigt

Aperol SpritzGlas Rosé, trocken
Zucker pro Glasrund 10 bis 15 g, je nach Rezept. Der Likör bringt den Zucker gleich mit.meist unter 1 g. Trocken heißt: kaum Restzucker.
Kalorien pro Glasrund 120 bis 180 kcal, je nach Menge und Bar.rund 85 kcal im kleinen Glas.
Preis pro Abendin vielen Bars 7 bis 9 Euro pro Glas. Drei Stück, und du bist über 20 Euro.eine Flasche HEAVEN: 15 Euro, rund sieben kleine Gläser. Reicht für zwei.
Um 22 Uhrder Zucker meldet sich. Du bist eher durstig als frisch.immer noch klar, wenn ein Glas Wasser danebensteht.

Gerechnet mit einem klassischen Spritz mit 6 cl Aperol und einem 0,1-l-Glas trockenem Rosé. HEAVEN: 15 Euro je 0,75-l-Flasche, Grundpreis 20 Euro je Liter.

Der Zucker ist der eigentliche Unterschied

Aperol schmeckt nach Sommer, weil er süß ist. Das ist keine Kritik, das ist das Rezept. Ein Likör lebt vom Zucker, und im fertigen Spritz landen davon je nach Barkeeper schnell zwei bis drei Teelöffel. Pro Glas. Ein trockener Rosé wie HEAVEN geht den anderen Weg: Der Zucker ist im Keller fast komplett vergoren, übrig bleibt Frucht ohne Süße. Deshalb bleibt er auch nach dem zweiten Glas frisch statt klebrig. Was das für die Kalorienbilanz heißt, haben wir hier genauer aufgeschlüsselt: Beim Wein zählt Alkohol plus Restzucker, und trocken schlägt süß. Immer.

Die Rechnung am Ende des Abends

Beim Preis wird es fast unfair. Ein einzelner Spritz kostet in vielen Bars 7 bis 9 Euro, für ein Glas, das zu einem guten Teil aus Eis und Soda besteht. Nach drei Runden bist du bei über 20 Euro, und der Abend fängt gerade erst an. Eine Flasche HEAVEN kostet 15 Euro, kommt aus einer Kellerei, die seit 1225 Wein macht, und schenkt rund sieben kleine Gläser aus. Für einen Balkonabend zu zweit reicht das entspannt, mit Wasser dazwischen sowieso.

Die 22-Uhr-Frage

Das ist der Punkt, über den niemand postet. Um 18 Uhr sehen beide Drinks großartig aus. Um 22 Uhr trennt sich das Feld. Der Zucker im Spritz macht durstig, und wer durstig ist, trinkt schneller. Aus einem geplanten Glas werden drei, der Kopf wird schwer, und der Abend kippt früher als gedacht. Ein trockener, leichter Rosé bei acht bis zehn Grad macht das Gegenteil: Er begleitet den Abend, statt ihn zu beschleunigen. Du entscheidest das Tempo, nicht der Zucker.

Wann der Spritz trotzdem gewinnt

Bleiben wir fair. Es gibt Momente, da gehört der Spritz einfach hin. Der Städtetrip nach Italien, die eine Strandbar mit Blick, der Auftakt, wenn alle anstoßen und das Orange in der Sonne leuchtet. Erster Drink des Abends: Da darf Aperol glänzen. Aber für alles danach, für den langen Teil des Abends, für das Essen, das Gespräch und den nächsten Morgen, gewinnt der Rosé öfter, als Instagram denkt. Falls du gerade erst ins Thema einsteigst: Hier steht alles, was du über Rosé wissen musst.

Unser Vorschlag für diesen Sommer: Behalte deine Aperol-Momente. Und gib dem rosa Glas daneben eine ehrliche Chance.

Team Spritz darf bleiben. Probier trotzdem mal rosa.

HEAVEN Rosé, trocken und leicht. Merk dir deine Flaschen für den Sommer vor.

HEAVEN vormerken

Noch nicht durstig? Der Kreis erfährt es zuerst.

Häufige Fragen

Was hat mehr Zucker, Rosé oder Aperol Spritz?

Der Aperol Spritz, und zwar deutlich. Aperol ist ein Likör mit viel Zucker, ein Spritz kommt je nach Rezept auf rund 10 bis 15 Gramm pro Glas. Ein trockener Rosé wie HEAVEN hat kaum Restzucker, im kleinen Glas meist unter einem Gramm.

Wie viele Kalorien hat ein Aperol Spritz im Vergleich zu einem Glas Rosé?

Ein Aperol Spritz liegt je nach Rezept und Menge bei rund 120 bis 180 Kalorien. Ein kleines 0,1-Liter-Glas trockener Rosé kommt auf ungefähr 85 Kalorien. Der Unterschied entsteht vor allem durch den Zucker im Likör.

Ist Rosé günstiger als Aperol Spritz?

Über den Abend gerechnet meistens ja. Ein Spritz kostet in vielen Bars zwischen 7 und 9 Euro, drei Stück summieren sich schnell auf über 20 Euro. Eine Flasche HEAVEN kostet 15 Euro und reicht mit rund sieben kleinen Gläsern locker für einen Abend zu zweit.

Kann man Rosé im Sommer wie einen Spritz trinken?

Ja, gut gekühlt bei acht bis zehn Grad ist ein trockener Rosé genauso erfrischend, nur ohne den Zucker. Eis im Glas brauchst du nicht, ein Kübel mit Eiswasser hält die Flasche den ganzen Abend auf Temperatur.

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